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Forschungsethik

Die Regeln der Forschungsethik sollen verhindern, dass durch die Forschung selbst oder durch die Verwendung ihrer Ergebnisse Schäden an Menschen und der belebten und unbelebten Natur verursacht werden. Wissenschaftler*innen sind dazu verpflichtet, die möglichen Auswirkungen ihrer Forschung in allen Phasen des Datenlebenszyklus und des Forschungsprozesses – d.h. von Planung über Erhebung und Analyse bis Archivierung, Publikation und Nachnutzung – immer wieder kritisch abzuwägen zwischen der Wichtigkeit der Forschung und möglichen Risiken für teilnehmende Menschen, für Tiere und Umwelt. Ebenso müssen Möglichkeiten für Dual Use, d.h. für Missbrauch sicherheitsrelevanter Forschung, reflektiert werden.
Zu einer forschungsethischen Reflexion der eigenen Forschung gehören zudem Überlegungen zur Fairness des Forschungsdesigns und -prozesses.

Relevante Leitlinien
  • ALLEA: The European Code of Conduct for Research Integrity:   Link   |   Download
  • DFG: Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis (Kodex) / Guidelines for Safeguarding Good Research Practice. Code of Conduct:   Link Kodex   |   Download Kodex
  • Global Indigenous Data Alliance (GIDA): CARE Principles for Indigenous Data Governance:   Link CARE
Literatur und Links